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Ein bestimmtes Chemieunternehmen hat durch die konsequente Anwendung des Lockout- und Tagout-Managements eine Unfallrate von null Wartungsunfällen erreicht.

„Früher hatte ich Angst, bei Wartungsarbeiten Fehler zu machen. Jetzt schließe ich die Vorrichtungen ab und überprüfe sie gemäß den Vorgaben. Ich fühle mich viel sicherer!“ Kürzlich schloss Meister Wang, der Leiter des Wartungsteams, an der Wartungsstelle eines Reaktionsbehälters in einem großen Chemieunternehmen das Energieabsperrventil mit seinem Spezialschloss ab und erklärte dies dem Reporter. Als Vertreter einer Hochrisikobranche hat dieses Unternehmen durch dreijährige intensive Schulungen eine „Null-Unfälle“ bei der Anlagenwartung und eine Reduzierung der Fehlerquote von 32 % auf 0,8 % erreicht.Lockout-Tagout (LOTO)Das Management etablierte ein Vier-in-Eins-Ausführungssystem aus „Systemen + Werkzeugen + Schulung + Informationen“. Die entsprechenden Erfahrungen wurden von der örtlichen Katastrophenschutzbehörde als typisches Fallbeispiel hervorgehoben.
System zuerst: Kundenspezifische Prozesse schließen Managementlücken.
Die Energiequellen für verschiedene Geräte variieren, weshalb kein einheitliches Verfahren anwendbar ist. Li Gang, Leiter der Sicherheitsabteilung des Unternehmens, erklärte, dass das Unternehmen zur Behebung der Probleme der Unklarheit und mangelnden Bedienbarkeit herkömmlicher Systeme eine spezielle Arbeitsgruppe aus Sicherheitsexperten, Anlagentechnikern und erfahrenen Bedienern gebildet habe. Innerhalb von zwei Monaten wurde die Energiequellenanalyse von 236 Schlüsselanlagen im gesamten Werksgelände abgeschlossen. Dabei wurden sechs Risikoquellen identifiziert, darunter Elektrizität, Hydraulik und chemische Energie. Anschließend wurde das „anlagenspezifische“ Sicherheitskonzept formuliert.Sperren und KennzeichnenBedienungsanleitung“.
Im Handbuch ist jedes Gerät mit einer eigenen „Liste zur Energieisolierung“ und einem visuellen Ablaufdiagramm versehen. Darin ist klar festgelegt, dass bei der Wartung des Reaktionsgefäßes eine dreifache Isolierung aus „Stromabschaltung und Verriegelung + Abdichten der Ventildeckel + Restmediumablass“ erforderlich ist. Die Wartung von Kompressoren muss in fünf Schritten erfolgen: „Abschalten – Druckentlastung – Spannungsprüfung – Verriegelung – Anbringen eines Warnschilds“. Jeder Schritt erfordert die Unterschriften des Betriebsleiters, des Gerätebedieners und des Sicherheitsbeauftragten. Gleichzeitig müssen die Grundsätze „Wer verriegelt, wer entriegelt“ und „Eine Person, ein Schloss, zuständige Person, zuständige Leitung“ festgelegt werden. Es ist strengstens verboten, Schlösser zu teilen oder Dritte mit dem Entriegeln zu beauftragen. In Ausnahmefällen müssen Entriegelungsanträge vom Sicherheitsbeauftragten genehmigt werden. Der gesamte Vorgang ist zu dokumentieren und zu archivieren.
Werkzeug-Upgrade: Hardware-Unterstützung stärkt die physische Verteidigungslinie
Im Werkzeuglager des Unternehmens sah der Reporter ordentlich aufgereihte explosionsgeschützte Schlösser, rückverfolgbare Warnschilder, tragbare Spannungsprüfer und weitere professionelle Werkzeuge. Dies ist das „Fünfteilige Sicherheitsset“, das wir unseren Mitarbeitern zur Verfügung stellen und das auf verschiedene Arbeitsszenarien zugeschnitten ist. Li Gang erklärte, dass das Unternehmen über 500.000 Yuan in die Modernisierung der LOTO-Hardware investiert hat. So wurden in Hochrisikobereichen Absperrventile an Anlagen installiert, um sicherzustellen, dass Arbeiten nur nach Entriegelung durchgeführt werden können. Das Wartungspersonal ist mit intelligenten Schlössern mit eindeutigen Nummern ausgestattet, deren Öffnungs- und Schließvorgänge automatisch mit der Managementplattform synchronisiert werden. Die Warnschilder bestehen aus säure- und laugenbeständigem sowie reißfestem Material und kennzeichnen deutlich den Bediener, die Arbeitsaufgabe, die Risikostufe und die Notfallkontaktdaten. Dadurch werden „leere Schilder“ und „gefälschte Schilder“ ausgeschlossen.
Für Wartungsarbeiten, die von mehreren Personen durchgeführt werden, haben Unternehmen sogenannte „Gruppenschließfächer“ eingeführt. Alle Mitarbeiter müssen ihre persönlichen Schlösser an den Schließfächern verschließen. Die Geräte dürfen erst entriegelt und gestartet werden, wenn alle Mitarbeiter ihre Arbeiten abgeschlossen und die Schlösser entfernt haben. Zusätzlich müssen Prüfgeräte wie Manometer und Gaswarngeräte konfiguriert werden. Vor der Inbetriebnahme muss die Wirksamkeit der Energieisolierung unbedingt instrumentell überprüft werden; eine rein visuelle Beurteilung reicht nicht aus.

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Veröffentlichungsdatum: 08.01.2026