Unfall mit Förderbandmaschine
Am Nachmittag des 10. September 2004 befand sich ein Mitarbeiter der Verpackungshalle einer Zementfabrik, der gerade Betonierarbeiten durchführte, nach dem Anlegen der Stiefel. Da sich noch Material im Lager befand, hielt er ein Stahlrohr in der Hand und stellte sich auf die Förderschnecke, um den Boden des Lagers zu bearbeiten. Das Material sollte herunterfallen, doch da er Schaumstoffpantoffeln trug, die seine Bewegung erschwerten und seinen Schwerpunkt instabil machten, trat er mit dem linken Fuß in einen etwa 10 cm breiten Spalt oberhalb der Förderschnecke. Als die Maschine lief, verdrehte er sich die Füße und Beine. Er hielt das Fahrzeug sofort an und lenkte das Lenkrad, bevor er herunterfiel, was zur Amputation seines linken Oberschenkels führte.
Am 15. Juli 2005 stellte der Inspektionsarbeiter Zhang von der Zementfabrik Sinoma Shawan bei der Überprüfung des Förderbandes am Brecher fest, dass die hintere Laufwalze mit Kohlenstaub verschmutzt war und das Förderband leicht unruhig lief. Um den Kohlenstaub von der Walze des Förderbandes zu entfernen, scharrte Zhang den Spaten mit einem Spaten im Förderband. Unglücklicherweise verfing sich der Spaten dabei im Förderband, da er ihn nicht rechtzeitig losließ. Als er unvorbereitet nach vorne stürmte, schlug er mit dem Kopf gegen die vordere Stützmauer und war sofort tot.
3. Am 12. Januar 2008 erhielten drei Arbeiter vom Werk die Anweisung, die Leckage am Förderband noch am selben Tag zu beseitigen. Aus persönlichen Gründen verschoben sie ihre Arbeitszeit auf den 13. Januar gegen 16:00 Uhr und begannen mit der Reinigung. Chen befand sich in der Lenktrommel und führte die Arbeiten durch, die beiden anderen Arbeiter hielten sich in einem Abstand von sechs bis sieben Metern auf. Um 19:00 Uhr startete die zentrale Leitwarte das Förderband. Chen beschloss, die Reinigung der angesammelten Ablagerungen fortzusetzen, führte sie aber nicht durch.Sperr- und KennzeichnungsverfahrenGegen 21:20 Uhr hörten zwei andere Personen plötzlich das Geräusch, als der Helm gegen Metall prallte. Sie zogen sofort am Auslöseseil und fanden ihn zwischen dem Ende der Trommel und der Halterung eingeklemmt.
4. Am frühen Morgen des 26. Dezember 2008 wurde eine Störung des Förderbandes Nr. 3 der Zementmahlanlage gemeldet. Die Instandhaltungsabteilung entsandte drei Instandhaltungsarbeiter zur Reparatur sowie einen weiteren Monteur, Herrn Bao xx, der für die Schweißarbeiten an der Leckagerinne zuständig war. Gegen 7:00 Uhr, nach der Wartung und Überprüfung des Förderbandes, bemerkte Herr Bao etwas Material im inneren Ring des Bandes am Bandende. Er griff mit der rechten Hand an das Umlenkrad, um das Material zu entfernen. Dabei wurde seine rechte Hand vom rotierenden Umlenkrad eingesaugt.

Veröffentlichungsdatum: 07. Mai 2022
