Fallanalyse zum Thema Lockout/Tagout
Die Nachtschicht erhielt den Arbeitsauftrag, einen Misch- und Rührbehälter zu reinigen. Der Schichtleiter wies den Hauptbediener an, die Verriegelungsarbeiten durchzuführen.Sperren/KennzeichnenEr überprüfte den Anlasser am Motorsteuerzentrum und stellte durch Drücken des Startknopfes fest, dass der Motor nicht angelaufen war. Er brachte ein Schloss am Start-Stopp-Schalterkasten in der Nähe des Containers an und hängte ein Warnschild mit der Aufschrift „Gefahr – Nicht bedienen!"
Der Schichtleiter erteilte daraufhin eine Genehmigung für Arbeiten in beengten Räumen, und die beiden Arbeiter betraten den Container zur Reinigung. Die Genehmigung für Arbeiten in beengten Räumen muss für die kommende Tagschicht neu ausgestellt werden. Als sie den Startknopf am Start-Stopp-Schalter betätigten, lief der Rührer an! Der Motor war überhaupt nicht blockiert!
Was sollte getan werden?
Halten Sie sich strikt an die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen. Nehmen Sie keine Abkürzungen und delegieren Sie Ihre Verantwortung nicht an andere.
Bleiben Sie mit den Veränderungen in Ihrem Werk Schritt. Verstehen Sie, welche Veränderungen stattgefunden haben und wie sich diese auf Ihre Arbeit auswirken könnten.
Nutzen Sie das Änderungsmanagementprogramm, um sicherzustellen, dass alle außer Betrieb genommenen Geräte eindeutig identifiziert wurden und nicht mit den aktuell verwendeten Geräten verwechselt werden.
Bei einer unsicheren Situation sollte man erwägen, die Stromzufuhr zu unterbrechen.
Inspektionen und Nachkontrollen sollten durchgeführt werden, insbesondere bei Sicherheitsfragen ist eine erneute Bestätigung erforderlich. Überprüfen Sie den Arbeitsbereich, um festzustellen, ob Unregelmäßigkeiten vorliegen.
Veröffentlichungsdatum: 06.05.2025

