Elektrisches Lockout-Tagout-Programm in der Inbetriebnahmepraxis von Offshore-Öl- und Gasplattformen
Die Offshore-Felder PL19-3 und PL25-6 im Bohai-Meer werden gemeinsam von Conocophillips China Limited und der China National Offshore Oil Corporation (COPC) erschlossen. COPC ist als Betreiber für die Planung, Beschaffung, den Bau und die Inbetriebnahme von fünf Plattformen und einem FPSO (Floating Production, Storage and Offloading Unit) für die zweite Phase des Feldes verantwortlich. In der Hochphase der Arbeiten sind fast 500 Teams für die Inbetriebnahme verschiedener Anlagen gleichzeitig auf See im Einsatz, um parallel oder gemeinsam zu arbeiten. Die Sicherheit des Personals und der Ausrüstung ist daher zu einem zentralen Anliegen des Projektteams für die Inbetriebnahme der Anlagen geworden.
Auf Grundlage der Erfahrungen mit der Inbetriebnahme der vorherigen Bohrinselplattform und der tatsächlichen Gegebenheiten bei der Offshore-Inbetriebnahme hat das Projektteam unter Einhaltung der Arbeitsgenehmigungsverfahren und der Verfahren zur Geräteisolierung von Conocophillips China Co., LTD. entsprechende Anpassungen an den Lockout-Tagout-Verfahren für elektrische Anlagen vorgenommen, um eine sichere und effektive Inbetriebnahme von Offshore-Projekten zu gewährleisten.
In Verbindung mit den praktischen Erfahrungen beschreibt diese Arbeit dieLockout-TagoutDie Betriebsabläufe während der Inbetriebnahme der Bohrlochkopfplattform und der gemeinsamen Steigleitungsplattform des Unternehmens dienen den Kollegen als Referenz. Aufgrund der sich ständig ändernden Feldbedingungen während der Projektdurchführung können besondere Situationen auftreten, die in Absprache mit dem direkten Vorgesetzten oder den zuständigen Mitarbeitern geklärt werden müssen. Um während der Inbetriebnahmephase von Offshore-Projekten die Integrität der Isolationsprotokolle während der Anlagenübergabe zu gewährleisten und die Produktionsanlagen durch die gemeinsame Arbeit der Produktions- und Anschluss-Inbetriebnahmeteams mit ihnen vertraut zu machen, ist das Produktionselektrikerpersonal als Isolationsoperator während der Plattform- und Anschlussinbetriebnahme für die Isolation und Wiederinbetriebnahme aller elektrischen Anlagen verantwortlich.
Die elektrischen Anlagen auf allen Plattformen werden vor der Inbetriebnahme auf See isoliert. Nach Abschluss der elektrischen Inbetriebnahme aller Schaltanlagen und Motorsteuerzentren (teilweise bereits an Land) werden beispielsweise die mikrocomputergesteuerten Relais-Schutzeinrichtungen für Hochspannungsscheiben, Niederspannungs-Leistungsschalter, Beleuchtungs- und Steckdosen-Kleinleistungsscheiben usw. anhand der Standort- und Gerätenummer der Feldgeräte in einem vom Unternehmen erstellten Isolationsblatt erfasst und vom Elektroingenieur des Projektteams für die Inbetriebnahme als Original-Isolationsblatt aufbewahrt.
Beim Ändern des Isolationsauftrags muss lediglich vermerkt werden, dass sich die Anlage im Isolationszustand befindet. Bisher mussten der Plattformmanager und anschließend der Instandhaltungsleiter den Auftrag genehmigen. Die vom Sicherheitsbeauftragten nach der Isolation zu unterzeichnenden Schritte sind vor der Inbetriebnahme der Anlage vorerst nicht erforderlich. Der Isolationsauftrag wird dem Arbeitsauftrag beigefügt und nach dessen Fertigstellung vom Plattformmanager bzw. Offshore-Inbetriebnahmeleiter und dem Instandhaltungsleiter unterzeichnet.

Veröffentlichungsdatum: 17. Dezember 2022
