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Lockout und Tagout als „eigensichere Konstruktion“ hervorheben

„Eigensicheres Design“ gilt seit langem als höchste Stufe der Risikokontrolle. Kernstück ist die grundlegende Beseitigung oder Reduzierung von Gefahren durch technische Mittel, wie beispielsweise die Verwendung von Niederspannung, explosionsgeschützten Konstruktionen oder die Vermeidung scharfer Bauteile.Sperren und Kennzeichnenwerden üblicherweise als „administrative Managementmaßnahmen“ eingestuft, die auf Personalschulungen und strikter Durchsetzung beruhen, und gelten als eine relativ „passive“ Form des Schutzes.

Angesichts der zunehmenden Verbreitung komplexer Anlagen und hochenergetischer Betriebsszenarien haben Sicherheitsexperten auf dem Forum jedoch neue, umstrittene Ansichten geäußert: Wenn sich Energiegefahren durch die anfängliche Konstruktion nicht vollständig ausschließen lassen, sollten standardisierte, fehlerfreie und benutzerfreundliche Energieisolationspunkte (wie z. B. Verriegelungspunkte und Absperrventile) für die Anlagen vordefiniert und strenge Sicherheitsvorkehrungen integriert werden.LOTODie Integration der Verfahren in die Betriebs- und Wartungsanleitung des Geräts ist selbst eine Fortsetzung und ultimative Garantie für „Sicherheitsdesign“. Es handelt sich nicht um eine unabhängige Option, sondern um eine vordefinierte und notwendige „Sicherheitsschnittstelle“ im Sicherheitslebenszyklus des Geräts.

„Eigensicherheitsdesign ist nicht mit der Fertigstellung der Zeichnungen abgeschlossen“, betonte Dr. Michael Lawson, ein international anerkannter Sicherheitsexperte und Hauptredner dieses Forums. „Echtes Sicherheitsdesign muss eine Frage beantworten: Wie kann sichergestellt werden, dass das Personal bei Wartungs-, Reparatur- oder Reinigungsarbeiten sicher Zugang zum Inneren der Anlage hat?“ Ein ergonomisches, logisch verständliches und obligatorisches Lockout-Tagout-System (LOTO) ist die Antwort. Es ist die letzte, vom Konstrukteur festgelegte Sicherheitsmaßnahme zum Schutz zukünftiger Bediener.

Dieses Konzept hat bei vielen führenden Fertigungsunternehmen Anklang gefunden. Beispielsweise fordern einige Unternehmen in der Automobil- und Chemieindustrie von ihren Lieferanten explizit die Bereitstellung von physischen Verriegelungspunkten, die bestimmten Standards entsprechen, eine eindeutige Kennzeichnung der Energiequelle sowie kundenspezifische Lösungen.LOTOProgrammdiagramme in neuen Geräteanschaffungsverträgen und diese Bedingungen für die Geräteabnahme verbindlich machen.

Branchenüblicher Wandel: Von „Programmanforderungen“ zu „Designmerkmalen“

Die Umsetzung dieses Konzepts führt zu einem Wandel in bestimmten Praktiken:

Vorausschauende Planung: Sicherheitsingenieure und Geräteentwickler arbeiten von der Konzeptphase an zusammen, um Lösungen zur Energieisolierung zu planen.

Hardwareintegration: Die Zugänglichkeit und der Komfort von Schlössern, Aufbewahrungsmöglichkeiten für Schilder und Trennvorrichtungen sind zu wichtigen Aspekten bei der Geräteentwicklung geworden.

Intelligente Integration: Die neue Gerätegeneration integriert elektronische Verriegelung mit physikalischen Verriegelungs- und Prüfverfahren. Nur wenn die korrektenLOTOWerden diese Schritte ausgeführt, darf das Steuerungssystem in den Wartungsmodus wechseln.

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Veröffentlichungsdatum: 09.12.2025