Moderne Maschinen können für Arbeiter zahlreiche Gefahren durch elektrische, mechanische, pneumatische oder hydraulische Energiequellen bergen. Um die Anlage sicher zu sichern, müssen alle Energiequellen entfernt werden; dies wird als Isolation bezeichnet.
Lockout-Tagout (Sperren und Kennzeichnen) ist ein Sicherheitsverfahren in Industrie und Forschung, das sicherstellt, dass gefährliche Maschinen ordnungsgemäß abgeschaltet und vor Abschluss von Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten nicht wieder in Betrieb genommen werden können. Es erfordert, dass alle gefährlichen Energiequellen identifiziert, isoliert und außer Betrieb gesetzt werden, um die Freisetzung potenziell gefährlicher Energie vor Beginn jeglicher Reparatur- oder Wartungsarbeiten zu verhindern. Dies geschieht durch das Verriegeln und Kennzeichnen aller Energiequellen. Gängige Formen der Energieisolierung sind beispielsweise Leistungsschalter, Trennschalter, Kugel- oder Schieberventile, Blindflansche und -blöcke. Drucktaster, Not-Aus-Schalter, Wahlschalter und Bedienfelder gelten nicht als geeignete Punkte für die Energieisolierung.
Die Verriegelung erfolgt durch das Ausschalten oder Sichern eines Energieisolierungsmechanismus, beispielsweise eines Trennschalters, Leistungsschalters, Ventils, einer Feder, einer pneumatischen Baugruppe oder eines anderen Mechanismus zur Energieisolierung. Eine Vorrichtung wird über, um oder durch den Energieisolierungsmechanismus angebracht, um ihn in der Aus- oder Sicherheitsposition zu verriegeln. Nur die Person, die die Vorrichtung anbringt, kann ein abnehmbares Schloss am Gerät anbringen.

Veröffentlichungsdatum: 18. Dezember 2021
