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Gruppensperrung

Gruppensperrung
Wenn zwei oder mehr Personen an denselben oder verschiedenen Teilen eines größeren Systems arbeiten, müssen mehrere Verriegelungslöcher vorhanden sein. Um die Anzahl der verfügbaren Löcher zu erhöhen, ist die Verriegelungsvorrichtung mit einer klappbaren Scherenklemme gesichert, die über mehrere Ösenpaare für Vorhängeschlösser verfügt. Jeder Arbeiter bringt sein eigenes Vorhängeschloss an der Klemme an. Die gesperrte Maschine kann erst aktiviert werden, wenn alle Arbeiter ihre Vorhängeschlösser von der Klemme entfernt haben.
In den Vereinigten Staaten dient ein Schloss, das anhand seiner Farbe, Form oder Größe – beispielsweise ein rotes Vorhängeschloss – ausgewählt wird, als Kennzeichnung einer standardisierten Sicherheitsvorrichtung zum Absperren und Sichern gefährlicher Energiequellen. Keine zwei Schlüssel oder Schlösser dürfen jemals identisch sein. Das Schloss und das zugehörige Etikett dürfen nur von der Person entfernt werden, die es angebracht hat, es sei denn, die Entfernung erfolgt auf Anweisung des Arbeitgebers. Die vom Arbeitgeber für eine solche Entfernung vorgesehenen Verfahren und Schulungen müssen entwickelt, dokumentiert und in das betriebliche Energiemanagementprogramm integriert worden sein.
Identifikation
Gemäß US-Bundesverordnung 29 CFR 1910.147 (c) (5) (ii) (c) (1) muss das Etikett einen Hinweis auf den Namen der Person enthalten, die das Verriegeln und Etikettieren vornimmt.[2] Dies mag zwar für die Vereinigten Staaten zutreffen, ist aber in Europa nicht zwingend vorgeschrieben. Die Verriegelung kann auch von einer bestimmten Person, beispielsweise dem Schichtleiter, durchgeführt werden. Bei Verwendung eines „Lockboxes“ [Klärungsbedarf] ist der Schichtleiter stets der Letzte, der das Schloss entfernt, und muss die sichere Inbetriebnahme der Anlage überprüfen.

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Veröffentlichungsdatum: 06.07.2022