Hier ist ein weiteres Beispiel für einen Lockout-Tagout-Fall:Ein Instandhaltungstechniker soll eine Industriemaschine zum Schneiden von Metallblechen reparieren. Bevor er mit den Wartungsarbeiten an der Maschine beginnt, muss er die folgenden Anweisungen befolgen:Sperren und KennzeichnenUm die Sicherheit der Maschine zu gewährleisten, führt der Techniker folgende Sicherheitsmaßnahmen durch: Zunächst identifiziert er alle Energiequellen, die die Maschine mit Strom versorgen, einschließlich Elektrizität, Hydraulik und Pneumatik. Anschließend isoliert er diese Energiequellen und stellt sicher, dass die Maschine während der Wartungsarbeiten nicht wieder in Betrieb genommen werden kann. Mithilfe einer Sperrvorrichtung, beispielsweise eines Vorhängeschlosses, sichert der Techniker alle Schalter und Steuerventile der Energiequellen, um deren Aktivierung zu verhindern. Zusätzlich bringt er ein Etikett an der Maschine an.SperrvorrichtungDies zeigt an, dass Wartungsarbeiten an der Maschine durchgeführt werden und die Energiequellen gesperrt bleiben müssen. Während der Wartungsarbeiten muss der Techniker sicherstellen, dass dieSperren und KennzeichnenDie Geräte müssen an ihrem Platz bleiben und dürfen nicht entfernt oder die Energiequellen reaktiviert werden. Der Techniker muss außerdem jegliche gespeicherte Energie in der Maschine entfernen, beispielsweise durch Druckentlastung in Hydraulik- oder Pneumatikleitungen. Nach Abschluss der Wartungsarbeiten entfernt der Techniker alle Geräte.Sperren und KennzeichnenDie Geräte werden angeschlossen und die Stromversorgung der Maschine wiederhergestellt. Bevor die Maschine wieder in Betrieb genommen wird, prüft der Techniker sie auf ordnungsgemäße Funktion und die Einhaltung aller Sicherheitsstandards. Dieses Lockout-Tagout-Verfahren gewährleistet die Sicherheit des Wartungstechnikers bei der Durchführung von Wartungsarbeiten an der Maschine und verhindert eine versehentliche Wiedereinschaltung, die erhebliche Sicherheitsrisiken bergen könnte.

Veröffentlichungsdatum: 20. Mai 2023
