Lockout-Tagout
– Wählen Sie anhand der Liste der Verriegelungspunkte die passenden Schlösser für die isolierten Anlagen aus, bringen Sie Warnhinweise an und heften Sie die Schlossaufkleber an den Verriegelungspunkten an. Es gibt Einzel- und Gruppenverriegelungen. Beachten Sie die besonderen Gefahren bei Elektroarbeiten.Lockout-Tagout Es sollten Standards formuliert werden.
–Lockout-TagoutVor Beginn der Arbeiten organisiert der Betriebsleiter oder die Genehmigungsperson eine Gefahrenanalyse durch die beteiligten Ingenieure und Mitarbeiter. Dabei werden mögliche Gefahrenquellen identifiziert, ein Isolationsplan erstellt und die entsprechenden Maßnahmen im Betriebsplan festgelegt. Anschließend erfolgt ein Bericht an die Projektabteilung zur Genehmigung. Zu den Gefahren zählen unter anderem rotierende Maschinen (z. B. Pumpenwellen), Flüssigkeiten unter hohem Druck, brennbare Flüssigkeiten, Gase unter hohem Druck, brennbare Gase und Stromunfälle.
bestätigen
Der Genehmiger und der zuständige Ingenieur bzw. Betriebsleiter überprüfen die Baustelle anhand der vorgegebenen Kriterien, ob gefährliche Energien und Stoffe isoliert und entfernt wurden. Dies geschieht beispielsweise durch Freisetzen von Energie oder Stoffen, Beobachtung von Manometern, Spiegeln oder Füllstandsanzeigen, um sicherzustellen, dass gespeicherte gefährliche Energien entfernt oder ordnungsgemäß abgeschirmt wurden. Es wird visuell überprüft, ob die Komponente abgeklemmt und die rotierenden Geräte zum Stillstand gekommen sind. Bei Arbeiten mit elektrischen Gefahren wird geprüft, ob die Stromleitungen getrennt sind. Alle Schlösser müssen physisch getrennt und spannungsfrei geprüft werden. Nach der Überprüfung händigt das Schlossmanagement den zuständigen Ingenieuren bzw. Betriebsleitern persönliche Schlösser, Schlüssel, Schließwerkzeuge und Kennzeichnungen aus.
Hinweis: Vor der Freisetzung gefährlicher Energie oder Stoffe muss der Druckmesser bzw. der Flüssigkeitsstandanzeiger überprüft werden, um sicherzustellen, dass das Instrument funktionsfähig ist und die Absperrung und Freisetzung der gefährlichen Energie oder des Stoffes wirksam erfolgen. Im Rahmen des Validierungsprozesses werden zusätzliche Gefahren im Zusammenhang mit dem Absperrvorgang durch eine Sicherheitsanalyse vor Arbeitsbeginn bzw. eine Risikoidentifizierung bewertet und Maßnahmen zur Risikominderung und -kontrolle entwickelt, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Veröffentlichungsdatum: 05.03.2022
