Sperrung und Kennzeichnung der Isolierung
Auf Grundlage der identifizierten gefährlichen Energien und Stoffe sowie der potenziellen Gefahren ist ein Isolationsplan (z. B. ein HSE-Betriebsplan) zu erstellen. Dieser Isolationsplan muss die Isolationsmethode, die Isolationspunkte und die Liste der Verriegelungspunkte festlegen.
Entsprechend der Gefahrenenergie, den Materialeigenschaften und dem Isolationsmodus ist die passende Trennvorrichtung auszuwählen. Bei der Auswahl der Trennvorrichtung sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
– Spezielle Vorrichtung zur Isolierung gefährlicher Energien, die besonderen Anforderungen gerecht wird;
– Technische Anforderungen für die Installation von Verriegelungsvorrichtungen;
– Tasten, Wahlschalter und andere Steuerschaltungselemente dürfen nicht als Geräte zur Trennung gefährlicher Energien verwendet werden;
Regelventile und Magnetventile können nicht allein als Fluidabsperrvorrichtungen verwendet werden; Das speziell für die Absperrung gefährlicher Energien und Stoffe entwickelte Regelventil kann gemäß den Anforderungen des „Managementstandards für die Trennung von Rohrleitungen und die Absperrung von Blindplatten“ eingesetzt werden;
Es sind geeignete Methoden anzuwenden, um gefährliche Energien oder Stoffe zu entfernen und vollständig zu isolieren und zu identifizieren. Falls der Test nicht vollständig bestätigt werden kann, ist eine Bestätigungsprüfung durchzuführen;
– Es sollten Methoden angewendet werden, um eine erneute Energieansammlung aufgrund von Systemdesign, Konfiguration oder Installation (z. B. lange Kabel mit hoher Kapazität) zu verhindern;
Wenn das System oder Gerät gespeicherte Energie enthält (z. B. Federn, Schwungräder, Schwerkrafteffekte oder Kondensatoren), sollte die gespeicherte Energie durch den Einsatz von Bauteilen freigesetzt oder blockiert werden.
- Bei komplexen oder hochenergetischen Stromversorgungssystemen sollte eine Schutzerdung in Betracht gezogen werden;

Veröffentlichungsdatum: 26. Februar 2022
