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Lockout/Tagout ist nicht nur ein Verfahren

Lockout-Tagoutist nicht nur ein Verfahren; es ist die Verkörperung von Sicherheitsverantwortung und -kultur.
„Früher dachte ichSperren und Kennzeichnen„Das war unnötig. Jetzt verstehe ich, dass dieses Schloss die Risiken und die Verantwortung sichert.“ Auf der Untertage-Betriebsstätte des Kohlekraftwerks Jinneng der Huozhou Coal Electricity Group füllte der Wartungsarbeiter Wang beim Abschließen der Anlagen sorgfältig die Bedienerkarte mit seinem richtigen Namen aus. Heutzutage ist es in Hochrisikobranchen wie der Kohle- und Fertigungsindustrie üblich,Lockout-Tagout (LOTO)hat sich von einer einfachen Arbeitsprozedur zu einem Verantwortungssystem und einem kulturellen Bewusstsein entwickelt, das sich durch die gesamte Kette des Sicherheitsmanagements zieht und eine solide Barriere für eine sichere Produktion bildet.
Die Entwicklung eines Schlosses: Von der physischen Isolation zur verantwortungsvollen Schließung
Der Kernwert vonSperren und KennzeichnenDie Sicherheitsmaßnahmen gehen längst über die einfache Vorgehensweise „Strom ab – Schild anbringen“ hinaus. Im Kohlebergwerk Jinneng wurden alle mechanischen und elektrischen Anlagen unter Tage mit physischen Verriegelungen versehen. Dabei gilt strikt der Grundsatz „Strom ab – verriegeln; Entriegeln nur mit Genehmigung“, um unbefugte Bedienung zu verhindern. Darüber hinaus wurde ein geschlossener Regelkreis implementiert, der genau festlegt, wer die Anlage prüft, wer den Strom abschaltet, wer das Schild anbringt, wer verriegelt und wer den Strom wieder einschaltet. Die Bedienungskarten sind mit dem Namen des Bedieners und dem Inhalt der jeweiligen Tätigkeit versehen, sodass die Sicherheitsverantwortung im gesamten Prozess lückenlos nachweisbar ist.
Das elektromechanische Team der Lingzhi Da Kohleindustrie nutzt das Modell „Persönliches Schloss + Verantwortungsschild“, um jedem Wartungsmitarbeiter ein eigenes Identifikationsschloss zur Verfügung zu stellen. Dadurch wird die Verantwortlichkeit vom Abschalten bis zur Wiederherstellung der Stromversorgung lückenlos nachvollziehbar. Das Problem unklarer Zuständigkeiten bei früheren Stromabschaltungen und -wiedereinschaltungen wird damit vollständig gelöst. „Jetzt hat jedes Schloss seinen Besitzer, niemand wagt es mehr, ein Risiko einzugehen und Arbeitsschritte auszulassen“, so der Teamleiter. Seit der Einführung des Systems habe sich das Risiko von Fehlbedienungen unter Tage deutlich verringert.
Kulturintegration: Von „Ich muss ausführen“ zu „Ich will Sicherheit“
„Nur zehn Minuten, da muss man kein Schild aufhängen, oder?“ Diese Denkweise war einst Auslöser vieler Unfälle. Der alte Yang, ein Instandhaltungsarbeiter in einer Maschinenfabrik, verletzte sich am Arm, als eine Presse versehentlich anlief, weil er das Schild nicht aufgehängt hatte. Die Verletzung führte zu einer lebenslangen Behinderung. Diese schmerzhafte Erfahrung ließ das Unternehmen erkennen, dass die Anwendung des Lockout-Tagout-Verfahrens untrennbar mit einer entsprechenden Unternehmenskultur verbunden ist.
Changshun Coal Industry hat die „Verriegelungskultur“ in Sicherheitsschulungen und tägliche Beurteilungen integriert. Durch typische Unfallszenarien, praktische Übungen etc. wurde das Konzept „Verriegeln bedeutet Verantwortung, Entriegeln bedeutet Risiko“ tief im Bewusstsein der Mitarbeiter verankert. Jinneng Coal Industry fördert bei Führungskräften den Wandel von „Reaktion nach einem Ereignis“ zu „Prävention im Voraus“ und unterstützt die Mitarbeiter dabei, ihre Einstellung von „Ich muss sicher sein“ zu „Ich will sicher sein“ zu verändern, wodurch das standardisierte Verriegeln zur Routine wird. Nachdem über 60 Untertage-Elektriker bei Shiquan eine spezielle Schulung absolviert hatten, stieg die Einhaltungsquote des Verriegelungsvorgangs deutlich an, und die Quote der Verstöße gegen die Elektrowartungsvorschriften sank um 60 %.

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Veröffentlichungsdatum: 17. Januar 2026