Da die beweglichen Teile von Maschinen nicht ausreichend voneinander getrennt sind, kommt es häufig zu Arbeitsunfällen, bei denen Personen durch das Betreten von Gefahrenbereichen von den in Betrieb befindlichen Maschinen eingeklemmt werden. So verstieß beispielsweise im Juli 2021 ein Arbeiter in einem Shanghaier Unternehmen gegen die Betriebsanweisungen, öffnete unbefugt die Schutztür, betrat das temporäre Glaslagerregal der Montagelinie, um die Position des Glases zu verändern, und wurde von der sich bewegenden Halterung eines Laders tödlich verletzt.
In diesem Fall öffnete der Mitarbeiter vor dem Betreten des Glasregals die Schutztür. Daraus lässt sich schließen, dass die Gefahr durch bewegliche Geräte im Glasregal bereits erkannt wurde und eine Schutztür diesen Gefahrenbereich abgrenzt und schützt. Wie sollte eine Schutztür also beschaffen sein? Grundsätzlich lassen sich Schutzvorrichtungen in feste und bewegliche unterteilen. Feste Schutzvorrichtungen müssen auf bestimmte Weise befestigt sein (z. B. durch Schrauben, Muttern oder Schweißen) und können nur mit Werkzeugen oder durch Aufbrechen der Befestigung geöffnet oder entfernt werden. Bewegliche Schutzvorrichtungen lassen sich werkzeuglos öffnen, müssen aber im geöffneten Zustand möglichst fest mit der Maschine oder ihrer Struktur verbunden und gegebenenfalls mit Schutzverriegelungen gesichert sein. Daher kann die Schutztür im vorliegenden Fall nicht als Schutzvorrichtung angesehen werden und erfüllt ihre Funktion nicht.
Die Installation wirksamer Schutzvorrichtungen kann zwar verhindern, dass Mitarbeiter unbeabsichtigt in Gefahrenbereiche gelangen, bedeutet aber nicht, dass Gefahrenquelle und Personal vollständig voneinander getrennt sind. In vielen Fällen müssen Mitarbeiter Gefahrenbereiche gezielt betreten, um Produktionsstörungen zu beheben und Reparaturen durchzuführen. Hierbei ist es besonders wichtig, die Praxis der Energieisolierung einzuführen und strikt umzusetzen. Dies ist auch eine wichtige Risikokontrollmaßnahme, die viele Unternehmen anwenden, wie beispielsweise die übliche Vorgehensweise.Sperren/KennzeichnenSystem. Verschiedene Unternehmen haben unterschiedliche Interpretationen von Verriegelungsetiketten, einige werden genanntLOTO, was „Sperren, Kennzeichnen“ bedeutet; auch bekannt als LTCT (Sperren, Kennzeichnen, Reinigen, Testen). In GB/T 33579-2017 Maschinensicherheit Gefahrenenergie Kontrollverfahren Sperren Kennzeichnen,Sperren/Kennzeichnenist definiert als das Anbringen eines Schlosses/Etiketts an der Energieisolierungsvorrichtung gemäß dem festgelegten Verfahren, um anzuzeigen, dass die Energieisolierungsvorrichtung erst nach deren Entfernung gemäß dem festgelegten Verfahren in Betrieb genommen werden darf.

Sperren/KennzeichnenDie Verwendung des Etiketts ist gemäß nationalem Standard unabhängig zulässig. In der Praxis kann es jedoch in bestimmten Fällen, beispielsweise beim Trennen eines Geräts vom Stromnetz und dessen Platzierung innerhalb eines Meters, auch separat verwendet werden. In den meisten Fällen sollten Verriegelung und Etikettierung jedoch gemeinsam eingesetzt werden. Unterschiedliche Arbeiten bergen unterschiedliche Risiken und Bedingungen; manche haben geringfügige Folgen, andere können tödlich sein, manche können Stromquellen unterbrechen und manche erfordern die Ableitung potenzieller Energie.
In meiner Arbeitspraxis hatte ich häufig Probleme mit Kollegen aus der Produktion bezüglich der Energieisolierung. Beispiele hierfür sind die Verwendung selbstgebauter Anschlagpuffer unter den Hebevorrichtungen, um ein Herabfallen der Leitungen zu verhindern, Stromsperren an den Leitungen, die fehlende Möglichkeit, den Startvorgang der Anlage gemäß den Kontrollverfahren im Stillstand zu testen, und die Entfernung von Leitungsverwicklungen durch das Rad. Es gab also diverse Probleme. Anstatt jedes Problem einzeln zu lösen, halte ich es für sinnvoller, eine systematische Methode zu entwickeln, damit die Mitarbeiter in der Produktion selbstständig Risikoanalysen durchführen und Präventivmaßnahmen formulieren können. Zu diesem Zweck habe ich eine siebenstufige Methode zur Identifizierung von Energieisolierungsmaßnahmen auf Basis der relevanten Maschinensicherheitsnormen und einiger betrieblicher Praktiken erstellt und sie anhand der oben genannten Unfälle Schritt für Schritt vorgestellt und angewendet.
Veröffentlichungsdatum: 09.10.2021
