Willkommen auf dieser Webseite!
  • neye

Neunzig Prozent aller Unfälle bei der mechanischen Instandhaltung sind auf das Versäumnis zurückzuführen, das Lockout-Tagout-Verfahren anzuwenden.

Neunzig Prozent aller Unfälle bei der mechanischen Instandhaltung sind auf das Versäumnis zurückzuführen, das Lockout-Tagout-Verfahren anzuwenden.

Der kürzlich vom Nationalen Katastrophenschutzamt veröffentlichte statistische Bericht über Produktionsunfälle hat in der Branche große Beachtung gefunden. Die Daten zeigen, dassMehr als 90 % der Unfälle bei der mechanischen Instandhaltung in der Fertigungsindustrie werden durch die Nichtbeachtung der Lockout-Tagout-Verfahren (LOTO) verursacht.Im vergangenen Jahr hat diese bemerkenswerte Zahl erneut Alarm geschlagen und die Notwendigkeit der Umsetzung von Sicherheitsvorschriften in der industriellen Produktion gefordert. Sie wies darauf hin, dass die Vernachlässigung von LOTO-Maßnahmen zur Hauptursache für Geräteausfälle geworden sei.
 
Die Sperr- und Kennzeichnungsmethode (Lockout-Tagout) ist eine obligatorische Sicherheitsmaßnahme zur Trennung der Energiequellen von Anlagen während Wartungsarbeiten. Sie schreibt vor, dass Bediener zunächst die Strom-, Gas-, Hydraulik- und sonstige Energieversorgung der Anlage unterbrechen, anschließend die Energietrennvorrichtung verriegeln und ein deutlich sichtbares Warnschild anbringen, um ein versehentliches Einschalten durch unbefugtes Personal zu verhindern. In der Praxis wird diese lebensrettende Maßnahme jedoch häufig aufgrund von Faktoren wie engen Bauzeiten, unüberlegtem Handeln der Mitarbeiter und unzureichender Betriebsaufsicht missachtet.
 
Ein im Bulletin analysierter Fall ist typisch. In einem Automobilzulieferbetrieb in Südchina wurde ein Instandhaltungsarbeiter mit der Überholung einer Stanzmaschine beauftragt. Um Zeit zu sparen, verriegelte er weder den Netzschalter noch brachte er ein Warnschild an, sondern stieg direkt in die Maschine, um sie zu bedienen. Mitten in der Wartung hielt ein neuer Mitarbeiter, der mit den Gegebenheiten vor Ort nicht vertraut war, die Maschine irrtümlicherweise für stillstehend und drückte den Startknopf. Durch den plötzlichen Start der Stanzmaschine wurde der Instandhaltungsarbeiter von der Maschinenkonstruktion eingeklemmt und erlitt tödliche Verletzungen. Die Untersuchung ergab, dass im Betrieb zwar LOTO-Managementregeln auf dem Papier existierten, jedoch keine Überwachung und Kontrolle vor Ort stattfand und die Mitarbeiter keine systematische LOTO-Schulung erhalten hatten.
 
Ähnliche Unfälle ereignen sich häufig in verschiedenen Branchen. In einem Kohlebergwerk in Nordchina versäumte es ein Wartungsteam, bei der Reparatur eines Förderbandsystems die LOTO-Vorschriften einzuhalten. Ein Fahrer startete die Anlage versehentlich, wodurch zwei Wartungsarbeiter in die Maschine gerieten und schwer verletzt wurden. In einer Chemiefabrik in Ostchina führte das Nichtverriegeln eines Rohrleitungsventils während Wartungsarbeiten zum Austritt giftiger und schädlicher Gase und verursachte eine Massenvergiftung.
 
„Die Unfallrate von 90 % ist eine blutige Lehre aus zahlreichen Unfällen“, sagte ein Sicherheitsexperte, der an der Erstellung des Berichts beteiligt war. Er wies darauf hin, dass viele Unternehmen und Mitarbeiter LOTO immer noch als „umständliche Bürokratie“ betrachten und glauben, dass „kurze Wartungszeiten nicht zu Unfällen führen“ oder „bekannte Anlagen nicht gesperrt werden müssen“. Dieses falsche Verständnis hat direkt zu häufigen Sicherheitsunfällen geführt. Tatsächlich hat das unbeabsichtigte Anlaufen von Anlagen nichts mit der Dauer der Wartungszeit zu tun, und selbst ein Moment der Unachtsamkeit kann irreparable Folgen haben.
 
Als Reaktion auf dieses gravierende Problem hat die Katastrophenschutzbehörde in einem Rundschreiben klare Abhilfemaßnahmen formuliert. Alle Unternehmen in Hochrisikobranchen wie Maschinenbau, Kohle- und Chemieindustrie müssen unverzüglich eine umfassende Selbstprüfung der Umsetzung der LOTO-Verfahren durchführen, detaillierte Betriebsanweisungen entsprechend den Eigenschaften der verschiedenen Anlagen erstellen und das Wartungspersonal mit speziellen, nicht austauschbaren Schlössern und Etiketten ausstatten. Gleichzeitig sind die Unternehmen verpflichtet, die Sicherheitsschulungen ihrer Mitarbeiter zu intensivieren, die LOTO-Abläufe in die Beurteilung der beruflichen Qualifikationen zu integrieren und einen strengen Überwachungs- und Verantwortlichkeitsmechanismus einzurichten. Unternehmen, die das LOTO-System nicht umsetzen, werden zur Produktionsunterbrechung und zur Behebung der Mängel verpflichtet. Bei schwerwiegenden Verstößen werden die entsprechenden Gesetze und Vorschriften zur Rechenschaft gezogen.
 
Darüber hinaus hat die Katastrophenschutzbehörde landesweit eine Sonderkampagne zur Verbesserung der LOTO-Verfahren gestartet und setzt dabei Polizeibeamte für Stichprobenkontrollen in wichtigen Betrieben ein. Die Überprüfung konzentriert sich darauf, ob die Betriebe zielgerichtete LOTO-Betriebsstandards formuliert haben, ob die Mitarbeiter die Standardverfahren beherrschen und ob Phänomene wie „Scheinverriegelung“ und „leere Kennzeichnung“ auftreten.
 
Sicherheit ist keine Kleinigkeit, und die Verantwortung ist enorm. Die Unfallrate von 90 % ist eine unmissverständliche Warnung. Sie erinnert alle Industrieunternehmen daran, dass LOTO keine bloße Formalität, sondern ein unverzichtbarer Schutzwall für die Sicherheit der Mitarbeiter ist. Nur wenn wir die Umsetzung der LOTO-Verfahren konsequent umsetzen, Zufallsprinzipien vermeiden und die Sicherheitsvorkehrungen jederzeit konsequent einhalten, können wir die Zahl der Unfälle bei der Instandhaltung von Maschinen wirksam reduzieren und die Sicherheit von Mitarbeitern und Eigentum gewährleisten.
1

Veröffentlichungsdatum: 23. Dezember 2025