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Wartung von Stromschalterfeldern – Sperren und Kennzeichnen

Hier ist ein weiteres Beispiel für einLockout-Tagout-Fall:Ein Team von Elektrikern plant Wartungsarbeiten an einer Schaltanlage, die ein großes Produktionswerk mit Strom versorgt. Vor Beginn der Arbeiten wird der Elektriker die Schaltanlage gemäß einer bestimmten Vorgehensweise vom Stromnetz trennen und spannungsfrei stellen.Sperren und KennzeichnenVorgehensweise. Der Elektriker beginnt mit der Identifizierung aller Energiequellen, die den Schaltschrank versorgen, wie z. B. Netzstrom und Notstromaggregate. Er identifiziert auch alle im Schaltschrank gespeicherten Energiequellen, wie Kondensatoren und Batterien. Anschließend isoliert der Elektriker alle Energiequellen, indem er den Netzstrom abschaltet und die Notstromaggregate vom Netz trennt. Mithilfe von Entladewiderständen entlädt er außerdem die im Schaltschrank gespeicherte Energie. Danach bringt der Elektriker an jedem Energie- und Schaltschrank Sperretiketten an. Er verwendet Vorhängeschlösser und Etiketten, um den Netzstrom und die Generatoren zu schützen, und Abdeckungen, um den Zugriff auf Kondensatoren und Batterien zu verhindern. Nachdem sichergestellt ist, dass alle Sperren ordnungsgemäß angebracht sind, beginnt der Elektriker mit den Wartungsarbeiten. Er führt Sichtprüfungen durch, testet die Sicherungsautomaten und andere Komponenten und tauscht beschädigte Bauteile aus. Nach Abschluss der Wartungsarbeiten demontiert der Elektriker alleAussperrungenund schließt alle Energiequellen wieder an. Außerdem prüfen sie die Schalttafel, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktioniert und keine losen Bauteile vorhanden sind.Sperr- und KennzeichnungskastenSchützt Elektriker vor unbeabsichtigter Aktivierung von Schaltanlagen und gewährleistet den sicheren Betrieb der Anlage nach Abschluss der Wartungsarbeiten.

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Veröffentlichungsdatum: 03.06.2023